Nachhaltiges traditionelles Wasser-Management der Konso in Äthiopien und SDG 6

von Pedro Coña Caniullan

Die Anpassungsfähigkeit indigener Völker an die Umwelt und die Klimavariabilität lässt sich auf der ganzen Welt beobachten. Insbesondere dort, wo wir eine hohe Artenvielfalt und eine komplexe soziale Organisation vorfinden, sind es indigene Gemeinschaften, die ihre Kulturen in einem bemerkenswerten Gleichgewicht mit der Natur erhalten und weiterentwickeln. Diese Entwicklung drückt sich auch in einer umfassenden Pflege der verfügbaren natürlichen Ressourcen aus, die von gut strukturierten traditionellen Institutionen auf der Basis kultureller Werte, geleitet werden. Dies bedeutet, dass lokales Wissen, kollektives Handeln und Gewohnheitsgesetze für die Nachhaltigkeit von lokalem Ressourcenmanagement wesentlich sind. Dabei ist die Fähigkeit zur sozialen Organisation einer der wichtigsten Aspekte, um auf lange Sicht Nachhaltigkeit aufzubauen. Dies ist der Fall bei den indigenen Gemeinden der Konso, im südlichen Äthiopien. Aufgrund ihrer komplexen sozialen Organisation entwickelten sie lokale traditionelle Institutionen sowie komplizierte technische Konstruktionen, die seit mehr als 500 Jahren bestehen.

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Foto: MauritsV, Lizenz: CC BY-SA, via Wikimedia Commons: Terraces in Konso country (Ethiopia)

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