‚Frau Frosch und Frau Reh‘ und ‚Leben an Land‘ bei den Karen

Die Karen gehören zu den indigenen Völkern und leben in Thailand und Myanmar. In Thailand bilden sie die größte indigene Gemeinschaft des Landes und werden dort den sogenannten ‚Bergvölkern‘ (hill tribes) zugeordnet. Sie bestreiten ihren Lebensunterhalt hauptsächlich durch den Anbau von Reis und einer Vielfalt an Gemüse. Der Anbau erfolgt in einem sensiblen, an das Ökosystem angepassten und klimaschonenden Rotationssystem (swidden cultivation oder swidden agriculture). Das bedeutet, dass bestimmte Waldstücke für den Anbau von Gemüse und Reis vorbereitet werden. Dann werden sie einige Jahre für die Pflanzungen genutzt, um sie dann für einige Jahre brach liegen, d.h. ausruhen zu lassen. Dann wird ein weiteres Waldstück behutsam abgeholzt und das andere Waldstück kann sich erholen.

Im Beitrag zu SDG 15 in der Broschüre ‚Indigene WEGE: Wandel-Erfahrungs-Geschichten indigener Gemeinschaften zu den SDG‚ wird beschreiben, wie die Landwechselwirtschaft der Karen zum Erhalt des Ökosystems sowie zum Klimaschutz beiträgt.

„‚Frau Frosch und Frau Reh‘ und ‚Leben an Land‘ bei den Karen“ weiterlesen