Traditionelles medizinisches Wissen der Matsés in Krisenzeiten

von Daniel Manquiol Jiménez Huanán und Elke Falley-Rothkopf

Gesundheit und Wohlergehen stehen für alle Menschen besonders in der aktuellen SARS-CoV-2-Pandemie an oberster Stelle. Die Pandemie betrifft alle Menschen in fast allen Ländern der Welt. Jedoch trifft sie nicht alle Bevölkerungsgruppen in den jeweiligen Ländern gleichermaßen, denn bereits gesundheitlich, sozial oder wirtschaftlich geschwächte und marginalisierte Menschen sind besonders betroffen. In dieser Pandemie, wenngleich sie auch viele im Umgang mit den Auswirkungen und in der Bekämpfung der Krankheit eint, zeigt sich auch ein unterschiedliches Verständnis von Gesundheit und Wohlergehen und wie dieses erreicht und erhalten werden kann.

In Deutschland stehen im Zusammenhang mit der Pandemie sowie grundsätzlich zur Erreichung von SDG 3 der „[…] Zugang zu guter medizinischer Versorgung, lebensrettenden Medikamenten, gesunder Ernährung, sauberem Wasser und guter Luft […]“ im Vordergrund.[1] In der aktuellen Coronavirus-Pandemie finden sich weltweit betrachtet große Unterschiede beim Zugang zu guter medizinischer Versorgung und lebensrettender medizinischer Technik, während die sog. Biomedizin speziell gegen das Covid 19-Virus noch über kein Medikament verfügt.

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