Junge Indigene in einer sich verändernden Welt

Im Rahmen der Ringvorlesung ‚“Caminos indígenas: Resistir, superar y crear en el transcurso del tiempo de un mundo globalizado„, die von INFOE gemeinsam mit dem Institut für Altamerikanistik in diesem Wintersemster an der Universität Bonn durchgeführt wird, berichtet uns am 13.01.2022 Katty Gualinga in ihrem Beitrag Jóvenes indígenas en un mundo cambiante von den Herausforderungen für junge Menschen in indigenen Gemeinschaften angesichts der aktuellen Krisen.

Katty Gualinga lebt im Amazonasgebiet von Ecuador. Sie ist eine junge Kichwa-Frau aus der Kali Kali-Gemeinschaft des Sarayaku-Volkes am Ufer des Bobonaza-Flusses. Sie ist Kommunikatorin und arbeitet als Sozialpädagogin in einem Kinderzentrum in Sarayaku. Sie ist außerdem eine engagierte Fürsprecherin für den Erhalt des Wissens, der Kultur und der Weitergabe dieses Wissens in der Gemeinschaft.

Für die in Kürze erscheinende INFOE Publikation „Fabelhaft und wertvoll:
Erzählungen aus der indigenen Welt“ hat sie einen Beitrag über die Bedeutung der Guayusada-Zeremonie für die Weitergabe von traditionellem Wissen an Kinder verfasst. Hierzu hat sie Älteste aus ihrer Gemeinschaft interviewt und dies in einem kleinen Video festgehalten.

Die Ringvorlesung findet Online und auf Spanisch statt und ist für Gäste offen. Interessierte wenden sich bitte an anna@infoe.de

Nachrichten aus Karamoja

von Esther Atem, ehrenamtliche Mitarbeiterin beim Karamoja Development Forum

Die Region Karamoja liegt im nordöstlichen Teil von Uganda in Ostafrika. Die Menschen in Karamoja sind überwiegend Kleinbäuer*innen und Viehzüchter*innen. Wie in den meisten Teilen der Welt hat die COVID-19-Pandemie auch die Menschen in Karamoja nicht verschont und die unsäglichen Auswirkungen sind täglich spürbar. Die Mythen und falschen Informationen und Vorstellungen über das Virus und die Impfstoffe machen die Situation noch undurchsichtiger – die Menschen sind so skeptisch, dass sie die Impfstoffe nicht annehmen. Auch wenn die Regierung Massenimpfungen durchführt, ist es noch ein weiter Weg, um die Massen davon zu überzeugen, sich impfen zu lassen – ganz zu schweigen vom unzureichenden Impfstoff für das ganze Land. Auch wenn die Statistiken aufgrund der niedrigen Testraten weder einen Anstieg noch einen Rückgang der aktiven COVID-19-Fälle erkennen lassen, stellt COVID-19 nach wie vor eine große Herausforderung für die Region dar, und es bleibt noch viel zu tun, um die Bevölkerung zur Impfung gegen das tödliche Virus zu bewegen.

Mit einer kleinen Spendenaktion konnte INFOE das Karamoja-Development-Forum bei seiner Aufklärungsarbeit in den abgelegenen Gebieten unterstützen. Ebenso konnten mit Spendengeldern dringend benötigte Sauerstoffflaschen für das Krankenhaus in Moroto besorgt werden. Simon Peter Longoli vom KDF hier bei der Übergabe einer der mit INFOE Spenden finanzierten Sauerstoffflaschen im September 2021.
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Caminos Indigenas: Mapuche Stimmen aus Argentinien und Chile

von Pedro Cona Caniullan

Gemeinsam mit der Abteilung für Altamerikanistik des Instituts für Archäologie und Kulturanthropologie der Universität Bonn veranstaltet INFOE in diesem Wintersemester eine Ringvorlesung mit dem Titel „Caminos indígenas: Resistir, superar y crear en el transcurso del tiempo de un mundo globalizado“ (Indigene Wege: Widerstand, Überwindung und Gestaltung in Zeiten einer globalisierten Welt). In der zweiwöchentlich donnerstags stattfindenden Veranstaltungsreihe sprechen indigene Wissensträger*innen aus fünf Regionen des Amazonastieflands von Ecuador und Peru sowie der Mapuche aus argentinien und Chile von Globalisierungsprozessen, Klimawandel, der aktuellen Pandemie und ähnlichen globalen Krisen in den lokalen Regionen. Sie zeigen auch, welche Initiativen die Gemeinschaften von der Vergangenheit bis heute und für die Zukunft entwickelt haben, um ihr Wissen und kulturelle Besonderheiten lebendig zu halten und auf dem Weg einer nachhaltigen Entwicklung voranzuschreiten.

Am 25.11.2021 sprach Juana Antieco, Mapuche-Tehuelche Vertreterin aus Argentinien, über ihre Erfahrungen und Sicht auf die Verteidigung des Lebensgebietes und der Kultur der Mapuche in Argentinien (Defensa territorial y cultural desda la perspectiva de una mujer Mapuche de Argentina). Juanas Beitrag wurde ergänzt durch die Perspektive von Pedro Coña Caniullan, Mapuche aus Chile.

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Wir tanzen, damit die Schlange im Wasser bleibt

Im Sommer 2020, inmitten der Coronapandemie, hat die indigene Gemeinschaft Mairidicai (Comunidad Nativa de Mairidicai) den Beschluss gefasst, die erste Maloka, das Haus der Gemeinschaft, seit über 50 Jahren zu bauen.

In der Maloka vereinen sich verschiedene Völker, um das Wort für die Heilung zu finden. In diesem Fall für die Heilung von den derzeitigen Katastrophen und Missständen, in denen sich die Welt aktuell befindet. Krankheiten, Klimakatastrophen, Hunger, Gewalt und Kriege usw. Wie es Arlen Ribeira von den uitoto bezeichnet hat: „Die Maloka ist unsere eigene „COP“ („Weltklimagipfel“).“

Am 16. Oktober 2021 hat Mairidicai nun die Maloka eingeweiht. Seit wir im Winter 2020 die Botschaft von Gabriel, einem der Ältesten der Gemeinschaft, mit der Bitte um Unterstützung erhalten haben, haben wir die Vorbereitungen begleitet und unterstützt und wurden eingeladen, an der Einweihung teilzunehmen. Der Einweihungsfeier stand Pedro Junior von den murui als dueño de la maloka (illàima) vor. Seine Frau Astrid von den bora ist die dueña de la Maloka.

Die Einweihungsfeier in der Maloka
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Wissen und Heilung von Gemeinschaften in der Maloka

von Tanja Löbbecke

Seit Ende 2020 unterstützt INFOE mit Hilfe von Spender*innen die Comunidad Nativa de Mairidicai in Peru, um den Bau einer Maloka zu ermöglichen. Die Bedeutung und die Initiative der Errichtung einer traditionellen Maloka in der indigenen Gemeinschaft war u.a. Thema der INFOE-Publikation „INDIGENE WEGE – Wandel-Erfahrungs-Geschichten indigener Gemeinschaften zu den nachhaltigen Entwicklungszielen (SDG)“. Die Maloka, oft verkörpert durch ein Langhaus, ist in Amazonien ein Ort der interkulturellen Verständigung und gilt als Basis für solidarische und nachhaltige Lebensweisen. Hier kommen Menschen aus verschiedenen kulturellen und sprachlichen Gemeinschaften zusammen, um sich auszutauschen, zu beraten und gemeinsam Entscheidungen zu treffen. Die Maloka ist auch ein Ort der Weitergabe und Erneuerung von traditionellem Wissen. In Krisenzeiten, wie der aktuellen Corona-Pandemie, dienen die Zusammenkünfte in der Maloka der Stärkung und Heilung der indigenen Gemeinschaften.

Foto Maloka Mairidicai von Mario Coquinche Sanda
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Spendenaufruf – Unterstützung für Karamojong in Uganda

Foto: Karamoja Development Forum

Die Karamojong sind Wanderhirt*innen im Norden Ugandas. In 2020 war das Gebiet besonders von der Heuschreckenplage und den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Nun ist jedoch ganz Uganda von der zweiten Covid-Welle überrollt worden. Wie Simon Peter Longoli vom Karamoja Development Forum in Moroto berichtete, trifft die Covid-Welle die Region Karamoja besonders hart und verschärft die ohnehin äußerst schwierige Situation in der krisengebeutelten Region. Medizinische Versorgung und Aufklärung sowie die Unterstützung durch Hilfsorganisationen erreichen die abgelegenen Gemeinschaften der Karamojong kaum. Es fehlt an Sauerstoff und die Krankenhäuser sind bereits völlig überlastet.

Das Karamoja Development Forum (KDF), mit dem INFOE nun seit mehreren Jahren zusammenarbeitet, versucht unter den gegebenen Bedingungen Aufklärungsarbeit in den abgelegenen Gemeinschaften zu leisten, sanitäre Ausrüstung zu beschaffen sowie in Konflikten zu verhandeln. Wir möchten das KDF unterstützen und sammeln Spenden für den Erwerb von Sauerstoff-Flaschen und medizinischer Ausrüstung sowie für die direkte Unterstützung von Familien.

Simon Peter Longoli berichtete bei der Veranstaltung zu den Erfahrungen Indigener mit Covid-19 am 8.6.2021 eindrücklich über die dramatische Lage der Karamojong

Unterstützen Sie die Karamojong in Uganda mit Ihrer Spende auf das Konto von INFOE, IBAN: DE56 4306 0967 4068 2739 00 mit dem Kennwort Karamoja. Da INFOE als gemeinnützig anerkannt ist, stellen wir gerne eine Spendenbescheinigung aus (bitte Adressangabe nicht vergessen). Wir berichten hier auf unserem Blog über die Verwendung der eingegangenen Spendengelder und danken Ihnen für Ihre Unterstützung!

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The Karamojong are migrant pastoralists in northern Uganda. Last year, the area was particularly affected by the locust plague and the effects of climate change. Now, however, the whole of Uganda has been swept by the second wave of Covid. As Simon Peter Longoli from the Karamoja Development Forum in Moroto reported, the Covid wave is hitting the Karamoja region particularly hard, exacerbating an already extremely difficult situation in the crisis- and conflict-ridden region. Medical care and education are not reaching the remote communities of Karamojong migrant herders, and children have not been going to school for more than a year now. There is a lack of oxygen and the hospitals are already completely overloaded.

The Karamoja Development Forum (KDF), with which INFOE has been working for several years now, is trying to do awareness raising in the remote communities under the given conditions, to procure sanitary equipment and to negotiate in conflicts. We would like to support the KDF and are collecting donations for the purchase of oxygen cylinders and medical equipment as well as for direct support of families. For the support with most urgently needed medical equipment we cooperate with Humanitäre Hilfe für Uganda Verl e.V., which has been organizing relief transports and hospital care in Uganda for years and has the necessary logistics on site. We forward further donations to the Karamoja Development Forum for direct support of families.

Please support the Karamojong in Uganda with your donation to the INFOE account, IBAN: DE56 4306 0967 4068 2739 00 and the purpose of use Karamoja. Since INFOE is recognized as a non-profit organization, we will gladly issue a donation receipt (please don’t forget to include your address). We will report here on our blog about the use of the donations received and thank you for your support!

Bildungssysteme dekolonisieren und indigene Wissensformen eingliedern

– Ein Fallbeispiel aus Südafrika –

Beitrag von Dilara Rüttermann, Studentin der Sozial- und Kulturanthropologie an der Philipps-Universität Marburg und Praktikantin bei INFOE

Ein Launch-Meeting, das am 29. Juli 2021 online stattfand und bei dem auch INFOE e.V. mit einem kurzen Input vertreten war, stellte die Aktivität # 3 des zweijährigen Arbeitsplans der Arbeitsgruppe (FWG) der Plattform für lokale Gemeinschaften und indigene Völker (LCIPP) der Klimarahmenkonvention vor.

In den Beiträgen des Meetings wurden nicht nur Fragen zur ‚Identifizierung von Lehrplänen und Bildungsmaterialien von oder über indigene Völker im Zusammenhang mit dem Klimawandel‘ sowie ‚Erfahrungen und bewährte Praktiken im Zusammenhang mit der Entwicklung und Nutzung solcher Lehrpläne und Materialien, insbesondere im Hinblick auf die Anwendung, Stärkung, den Schutz und die Bewahrung indigenen Wissens‘ behandelt. In fast jedem der sechs Vorträge skizzierten die (indigenen) PräsentatorInnen rund um den Globus zudem Problematiken und Notwendigkeiten, die dem Eingang indigener Wissenssysteme in den formellen und informellen Bildungssektor zugrunde liegen. Stichwörter waren hier neben einem, vom französischen Vordenker der Entkolonialisierung, Frantz Fanon, geprägten ‚Comprador-intelligentsia‘- Ansatz, der bestehende postkoloniale Strukturen im Bildungswesen aufzeigt, vor allem der Wandel und die Dekolonisierung des Bildungssektors durch Aufklärung, Reformation und Transformation und damit die Dekonstruktion jener Strukturen.

Postkoloniale und eurozentristische Strukturen innerhalb zahlreicher Bildungseinrichtungen weltweit zeigen sich, wie aus dem Launch-Meeting im Juli hervorging, innerhalb einer de-kontextualisierten, d.h. an den lokalen Kontext unangepassten, Bildung. Laut Bal Chandra Luitel, Professor am „Department of STEAM Education“ der Kathmandu University in Nepal, sind Folgen dieser postkolonialen Strukturen im Bildungswesen unter anderem ein sogenanntes ‚Victim-blaming‘, Unzufriedenheit, Misserfolge und unzureichende Reformationen im Bildungssektor.

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Den Lernort Wald mit allen Sinnen entdecken

INFOE beteiligt sich am 9.Oktober mit einer Wanderung mit Multiplikator*innen bei den BNE-Tagen in Rheinland-Pfalz 2021.

Sachunterricht und Biologie im Wald? Ja, da können wir viel beobachten, erkunden, forschen und entdecken mit all unseren Sinnen. Aber Deutsch, Mathe, Englisch oder gar Latein! Wie soll das ‘sinn-voll‘ im Wald gehen und auch noch allen Spaß machen?

Über und im Wald gibt es viel zu erfahren und zu lernen. Wir möchten den Wald als Lernort und als ‚Lehrer‘ entdecken und herausfinden, was wir dabei über uns selbst, über Bewegungsabläufe, Pflanzengemeinschaften oder das Klima vom Wald, seinen Pflanzen und Tieren lernen können.

Gemeinsam entdecken wir Spuren im Lernort Wald mit Spielen, sinnlichen Übungen und Aufgaben. Der Wald wird aus verschiedenen Perspektiven – z. Bsp. verschiedener Tiere – betrachtet. Über Geschichten aus indigenen Gemeinschaften erfahren wir etwas über Bedeutung des Waldes in anderen Kulturen und ermöglichen eine andere Perspektive auf den Wald. Dies beinhaltet auch die Rolle des Menschen als Teil des Ökosystems Wald, was bei manchen kulturellen Gemeinschaften in der Selbstbezeichnung ‚Menschen des Waldes‘ zum Ausdruck kommt. Auf diesem Weg wird die eigene Beziehung zum Wald und zu Bäumen (er-)spürbar. Sie bildet die Basis für ein ‚Sein‘ und ‚Lernen‘ im Wald. Für die ‚großen‘ Teilnehmenden wird es außerdem praktische Tipps für den Schulunterricht und die Bildungsarbeit geben.

Anmeldung und weitere Informationen:

E-mail: sabine@infoe.de; Tel: 06302 607 4134; Mobil: 0178 140 7642

Indigenes Wissen vom Klimawandel in Bildung und Lehrplänen

INFOE war mit dem Projekt Indigene Völker als Botschafter*innen nachhaltiger Entwicklung auch in Krisenzeiten beim Auftakt-Seminar zur Vorstellung der Aktivität #3 des Arbeitsplans der LCIPP – der Plattform für lokale Gemeinschaften und indigene Völker der VN Klimarahmenkonvention – vertreten. Das Seminar, das am 29. Juli 2021 Online stattfand, beschäftigte sich mit Fragen der ‚Sicherstellung indigener Perspektiven in Bildung und Lehrplänen‘ weltweit.

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Rückblick auf Online Diskussion zu Erfahrungen Indigener mit Covid-19

Bewegende Berichte und Erfahrungen unserer indigenen Gäste aus Indonesien, Kanada und Uganda berührten die Teilnehmenden der Diskussionsveranstaltung Erfahrungen und Antworten indigener Gemeinschaften auf Covid-19 am 8.6.2021. Die Auswirkungen der Covid-19 Pandemie auf indigene Gemeinschaften in abgelegenen Gebieten in Ost-Kalimantan, der Nordwestküste Kanadas und Karamoja im Norden Ugandas sind so vielfältig wie die indigenen Kulturen und Lebensweisen in diesen Regionen. In allen Regionen jedoch, hat die Pandemie existierende Krisen, wirtschaftliche Benachteiligung, mangelnde soziale Unterstützung und unzureichende medizinische Versorgung noch verstärkt und damit auch die Möglichkeiten für eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinschaften eingeschränkt.

Foto: Sarah Mund

Kelly Brown von der Heiltsuk Nation beschrieb eindrücklich wie Versammlungsverbot und Abstandsregeln das Zusammenkommen der Gemeindemitglieder und die Durchführung von Zeremonien unmöglich gemacht hat. Dies hat sich dramatisch auf die spirituelle und mentale Gesundheit der Menschen, besonders auch der Jugendlichen ausgewirkt, die sonst in den sozio-kulturellen Bräuchen und Zusammenkünften wesentliche Stärkung erfahren. Aufgrund ihrer Abgeschiedenheit konnten sich die Heiltsuk vor Eindringlingen‘ von außen, die möglicherweise auch Krankheit mit sich bringen, weitgehend schützen. Ihre Isolation bedeute aber auch eine Einschränkung ihrer Verhandlungsmöglichkeiten mit der Regierung, beispielsweise bzgl. der Kontrolle der Fischfanggebiete. Für kleinere Unternehmen bedeutete die Pandemie häufig das wirtschaftliche Aus.

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