Kulturell diverse Wege für BNE

BNE-Wochen: Wir sind dabei!

Im Mai 2021 wird in Deutschland der Auftakt des neuen UNESCO-Programms zu Bildung für nachhaltige Entwicklung „BNE 2030“ feierlich eingeläutet. Hierzu kommen bei der Weltkonferenz vom 17. bis 19. Mai 2021, die online von Berlin aus stattfindet, Teilnehmende aus allen UNESCO-Weltregionen zusammen. Um BNE in die breite Öffentlichkeit zu tragen, haben die Deutsche UNESCO-Kommission und das Bundesministerium für Bildung und Forschung vom 1. bis 31. Mai 2021 die „BNE-Wochen“ ins Leben gerufen. INFOE und die ‚Indigenous Peoples Major Group‘ – IPMG laden am12.5.2021 zu einem gemeinsamen Workshop im Rahmen der BNE-Wochen ein.

In Zeiten der Corona-Pandemie erhalten die nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs), ihre Inhalte und Umsetzung eine noch dringlichere Bedeutung. Das Unterziel 4.7. stellt BNE, Kenntnis und Verständnis von nachhaltigen Lebensweisen, vom Zusammenhang zwischen Menschenrechten und nachhaltiger Entwicklung, von Gleichberechtigung und der Bedeutung von kultureller Vielfalt für den Schutz unserer Lebensgrundlagen und für solidarische und resiliente Gesellschaften als grundlegend für nachhaltige Entwicklung und die Erreichung der SDGs heraus.

In unserem internationalen Workshop kommen Bildungsakteur*innen aus indigenen Gemeinschaften und aus Deutschland zusammen, um über Herausforderungen für die Umsetzung von kulturell vielfältiger BNE in unterschiedlichen kulturellen und institutionellen Kontexten zu sprechen. Wir erfahren, welche Lösungsansätze und Strategien BNE-Engagierte in unterschiedlichen Bildungssituationen verfolgen und entwickeln. Gemeinsam erörtern wir die Wirksamkeit der verschiedenen Wege sowie die Möglichkeiten der Zusammenarbeit und gegenseitigen Stärkung über Ländergrenzen hinweg.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Kontakt und Anmeldung: sabine@infoe.de

For information in English and the program continue here.

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Briefing Paper zum Potential indigenen Wissens

Das Briefing Paper zu indigenen und formalen Wissenssystemen im Katastrophenrisikomanagement und der COVID-19 Pandemie ist als Ergebnis der erfolgreichen Paneldiskussion am 20. Mai 2020 im Rahmen der Entwicklungspolitischen Diskussionstage entstanden.  Das in Kooperation zwischen dem SLE-Team und INFOE erarbeitete Papier hebt die Rolle indigenen Wissens und die Gleichwertigkeit indigener Wissenssysteme mit anderen formalen, wissenschaftlichen Systemen hervor. Es zeigt auf, dass der Schlüssel zur Lösung heutiger Probleme und Krisen, wie dem Klimawandel, dem Verlust der biologischen Vielfalt und auch der Covid-19-Pandemie, in der Zusammenarbeit auf Augenhöhe zwischen Wissensträger*innen und Wissensschaffer*innen aus unterschiedlichen Kulturen, mit vielfältigen Erfahrungen, Wissenssystemen und Weltbildern liegt.

Weitere Informationen finden Sie auch beim SLE https://www.sle-berlin.de/index.php/aktuelles/sle-briefing-paper-about-indigenous-peoples-knowledge