Indigene Frauen kämpfen für ihre Rechte, ihr Land und Gleichberechtigung

Das nachhaltige Entwicklungsziel (SDG) 5 will ‚Geschlechtergleichstellung erreichen und alle Frauen und Mädchen zur Selbstbestimmung befähigen‘. Die Diskriminierung und alle Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen weltweit sollen beseitigt werden.

Nach mehr als 5 Jahren seit Verabschiedung der SDG im Rahmen der Agenda 2030 sind indigene Frauen und Mädchen nach wie vor Opfer von weit verbreiteter Gewalt, von Menschenhandel, Ausbeutung und Diskriminierung. An Entscheidungsfindungsprozessen, die sie betreffen, werden sie kaum beteiligt. Insbesondere als Verteidigerinnen ihrer Menschenrechte sind indigene Frauen zunehmender Diskriminierung und Angriffen ausgesetzt.

Selbst während der COVID-19-Pandemie haben die Angriffe auf indigene Völker in mehreren Ländern zugenommen, da Regierungen und Unternehmen ihre Kontrolle und die Ausbeutung von Land und Ressourcen fortsetzen. Indigene Frauen geraten ins Visier, da sie ihre Organisationen und Gemeinschaften bei der Verteidigung ihres Landes und ihrer Ressourcen sowie ihrer individuellen und kollektiven Rechte als indigene Völker anführen. Die Angriffe gegen indigene Frauen beruhen auf ihren geschlechtsspezifischen Bedingungen und Rollen und haben tiefgreifende Auswirkungen und Konsequenzen.

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März organisiert Indigenous Peoples Rights International (IPRI) zusammen mit dem Foro Internacional de Mujeres Indígenas (FIMI), der International Work Group for Indigenous Affairs (IWGIA) und Land Rights Now ein Online-Seminar, das den Mut indigener Frauen im allgemeinen Kampf indigener Völker hervorheben soll. Vier gefährdete indigene Frauen aus verschiedenen Regionen teilen ihre Geschichten in einem Gespräch mit der Moderatorin.

Weitere Informationen zur Veranstaltung hier auf Englisch.

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Lesen Sie auch unseren Blogbeitrag zu SDG 5 von Pasang Dolma Sherpa

Weitere Informationen zur Situation indigener Völker nach 4 Jahren der Umsetzung der SDG