Indigene Frauen kämpfen für ihre Rechte, ihr Land und Gleichberechtigung

Das nachhaltige Entwicklungsziel (SDG) 5 will ‚Geschlechtergleichstellung erreichen und alle Frauen und Mädchen zur Selbstbestimmung befähigen‘. Die Diskriminierung und alle Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen weltweit sollen beseitigt werden.

Nach mehr als 5 Jahren seit Verabschiedung der SDG im Rahmen der Agenda 2030 sind indigene Frauen und Mädchen nach wie vor Opfer von weit verbreiteter Gewalt, von Menschenhandel, Ausbeutung und Diskriminierung. An Entscheidungsfindungsprozessen, die sie betreffen, werden sie kaum beteiligt. Insbesondere als Verteidigerinnen ihrer Menschenrechte sind indigene Frauen zunehmender Diskriminierung und Angriffen ausgesetzt.

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Vorwärts gehen auch angesichts von Klimawandel und Covid-19

Mit dem Beitrag des Vertreters der Karamojong, Simon Peter Longoli, aus Uganda am 2.2.2021 schloss die Seminarreihe zum Thema ‚Indigene und Klimawandel‘, die in Kooperation zwischen INFOE und dem Institut für Ethnologie der Universität zu Köln durchgeführt wurde. Simon sprach über die Auswirkungen des Klimawandels und der Covid-19 Pandemie auf die Lebens- und Wirtschaftsweise der Karamojong-Wanderhirt*innen in Uganda. Er erläuterte, dass die Karamojong bereits seit Langem mit den Auswirkungen des Klimawandels zu kämpfen haben. Aber sie sind deshalb nicht nur Opfer, sondern sie haben ihre traditionellen ‚Wettervorhersage-Mechanismen‘, ihre Kommunikations- und Verhandlungsmechanismen kontinuierlich weiterentwickelt und an die sich verändernden Gegebenheiten angepasst. Das macht ihre kulturelle Gemeinschaft resilient und überlebensfähig.

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