Wichtiger Fortschritt für indigene Völker bei der COP25 in Madrid

Die 25. Vertragsstaatenkonferenz (COP) der UN Klimarahmenkonvention (UNFCCC), deren Ausrichtungsort in der letzten Minute von Santiago de Chile nach Madrid verlegt wurde, erfüllte die Erwartungen vieler der mehr als 25.000 Delegierten hinsichtlich der Einhaltung des Pariser Klimaabkommens nicht.

Pasang Dolma Sherpa, Vertreterin für Asien in der Fazilitativen  Arbeitsgruppe (Facilitative Working Group – FWG) der Plattform für ‚Lokale Gemeinschaften und Indigene Völker‘ (LCIP), wertet die Verabschiedung des Arbeitsplans der LCIP jedoch als einen wichtigen Fortschritt für die Anerkennung indigener Völker, ihrer kulturellen Praktiken und ihres Wissens für den Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel. Indigene Vertreter*innen haben über Jahrzehnte hinweg für eine vermehrte Beteiligung an den Verhandlungen und die Respektierung ihrer Rechte und ihres Wissens gekämpft. Die Einrichtung der LCIP Plattform und nun die Verabschiedung des Arbeitsplans stellen daher historische Meilensteine dar, die den Weg bahnen für eine effektive Zusammenarbeit und die umfassende Anerkennung der Fähigkeiten, des Wissens und der Rechte sowie der kulturellen Resilienz indigener Völker im Zusammenhang mit dem Klimawandel.

Lesen Sie hier den Originalbericht von Pasang Dolma Sherpa

Weitere Informationen https://enb.iisd.org/climate/cop25/enb/

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