Das Sterben der Baobab Bäume

Der Baobab Baum ist einer der größten und ältesten Bäume der Erde. Zuhause ist er in den Savannen des Kontinents Afrika. In Südafrika, Simbabwe und weiteren Ländern. Er kann bis zu 3000 Jahre alt werden und hat sich perfekt an seine Umwelt angepasst: Er kann große Mengen an Wasser speichern, um die Dürrezeit zu überdauern.

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Seine Früchte dienen Tieren als auch den Menschen als Nahrung. Seine Blätter können gekocht werden und dienen bei der lokalen Bevölkerung als Beilage. Frauen haben gelernt auch Medizin aus dem Baobab Baum zu gewinnen… „Das Sterben der Baobab Bäume“ weiterlesen

Auswirkungen des Klimawandels auf die Lebensweise der indigenen Bevölkerung in Nepal

 

Ein Interview mit Pasang Dolma Sherpa, Geschäftsführerin am Forschungs- und Entwicklungzentrum für Indigene Gemeinschaften (Center for Indigenous Peoples‘ Research and Development – CIPRED) in Nepal.

Welche Auswirkungen hat der globale Klimawandel speziell in Nepal?

Die Folgen des Klimawandel sind überall zu beobachten, aber in Entwicklungsländern wie Nepal sind die Auswirkungen besonders spürbar. Nepal ist das Land, das am viertstärksten von den Auswirkungen der globalen Erwärmung betroffen ist. Wenn das Eis auf den Bergen schmilzt, laufen die Gletscherseen über. Das führt zu schweren Erdrutschen. Der Klimawandel hat überall sichtbare Auswirkungen, aber vor allem bei den indigenen Gemeinschaften, die im Wald oder in sehr abgelegenen Gebieten wohnen und die direkt von ihrem Land leben.

Sie betreiben Subsistenz-Landwirtschaft [das heißt, sie bauen Essen für ihren Eigenbedarf an]. Sie sind stark von ihrer Umwelt abhängig, zum Beispiel vom Regen und darum am meisten von den Veränderungen betroffen. Wenn es nicht rechtzeitig regnet, wenn sich die Niederschlagsmuster verändern, dann können sie ihre gewohnten Anbaumethoden nicht anwenden. Das ist einer der Umstände, mit denen indigene Gemeinschaften konfrontiert sind. Die Klimafolgen beeinflussen ganz konkret ihren Alltag.

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Auswirkung der Gletscherschmelze in den Anden

Die Trinkwasserversorgung in den Anden ist gefährdet. Durch den Klimawandel schmelzen die Gletscher schneller, als dass sie sich nachbilden können. Die Menschen und ihre Lebensweise in den Anden wird seit Jahrtausenden mit dem Wasser der Gletscher versorgt. Ihre Kultur, sowie die großen Städte in den Anden, sind nun bedroht.

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Mein Großvater, ich und der Wald

Ein Gastbeitrag von Arlen Ribeira Calderón, jitoma ibaima.

Übrsetzung: Elke Falley-Rothkopf

Als sich mein Verstand so weit entwickelt hatte, realisierte ich, dass mich mein Großvater mütterlicherseits sehr liebte. Man kann sagen, ich war der verwöhnte Enkel und so liebte ich meinen Großvater ebenfalls innig.

Er sang mir immer Lieder in unserer Muttersprache vor, während er die Hängematte hin- und herschwang, damit ich einschlief. Die Lieder hatten immer hübsche, liebevolle Botschaften und erzählten auch von den Pflanzen, den Blumen und den Flüssen. Mit diesen sagte er mir auch, dass ich wie ein großer Baum wachsen sollte, um Früchte zu tragen und die anderen vor dem Wind und dem Regen zu schützen und um u.a. den erschöpften Menschen Schattten zu spenden.

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Das bedrohte Amazonien – Fakten & Daten

Wie der Regenwald und die Indigenen Völker der Rinderzucht, Soja und Palmölplantagen und Extraktivismus und Infrastrukturprojekten weichen.

Amazonien, der größte tropische Wald der Erde mit einer Fläche von fast 6 Millionen km^2, etwa 35% des südamerikanischen Kontinents, unzählige Ökosysteme, hunderte indigene Kulturen, höchste Biodiversitätsindexe des Planeten, und in den Urwaldriesen gespeicherter Kohlenstoff.

Es wird davon ausgegangen, dass von der gesamten Besiedlungsgeschichte des Amazonasgebiets bis zum Jahr 2000 bis zu 9,7% der Region abgeholzt worden waren und dass dieser Prozentsatz zwischen 2000 und 2013 auf 13,3% gestiegen ist:  37% Anstieg in 13 Jahren! Was aber sind die Auslöser für die hohen Entwaldungsraten der Region?

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Workshop in Bonn fördert den interdisziplinären Austausch zum Thema ‚Klimawandel und indigene Völker: Risiken, Auswirkungen und Resilienz‘

infoe

Am 26. September 2018 fand im Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) der Universität Bonn ein in Kooperation zwischen INFOE und dem Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) organisierter Workshop zum Thema: Klimawandel und indigene Völker: Risiken, Auswirkungen und Resilienz statt. Inhaltlich koordiniert zwischen INFOE und dem DIE und in Zusammenarbeit mit dem ZEF und INRES, beschäftigte sich der Workshop mit den lokalen Erfahrungen und regionalen Strategien indigener und lokaler Gemeinschaften  im Umgang mit den Auswirkungen und den Risiken des Klimawandels.

Im Zusammenhang mit der Einrichtung der Plattform für lokale Gemeinschaften und indigene Völker (LCIPP) im Rahmen des Pariser Abkommens und dem kürzlich erfolgten Treffen des ‚Internationalen Warschau Mechanismus für Verlust und Schaden‘ der Klimarahmenkonvention (UNFCCC) wurde die Frage diskutiert, wie lokales, traditionelles Wissen zur Steigerung der Resilienz von lokalen und indigenen Gemeinschaften beitragen kann und welche Rolle die Wissenschaft sowie die Entwicklungszusammenarbeit für die Förderung und Berücksichtigung dieses Wissens, dieser Anpassungs- und Schutzstrategien spielen kann und sollte.

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